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Grundlegende Tauchregeln

Vor dem Tauchen

Tauche nie allein
Tauchgänge sollten immer mindestens zu zweit durchgeführt werden. Der Tauchpartner bzw. Buddy sollte ein vertrauter Partner sein, auf den man sich im Notfall hundertprozentig verlassen kann. Er hilft bei Schwierigkeiten und Wasser, bei Luftmangel oder gesundheitlichen Problemen.

Tauche nie erkältet
Verstopfte Nebenhöhlen verursachen Schmerzen beim Abtauchen und können zu einem Barotrauma führen. Das gleiche gilt für die Verwendung von Nasenspray vor dem Tauchgang, wenn die schleimhautabschwellende Wirkung nachlässt.

Tauche nur, wenn Du Dich fit fühlst
Nur, wenn man sich gesund und fit fühlt, darf man tauchen gehen. Nach einer durchfeierten Nacht, Alkoholkonsum oder bei Krankheiten sollte auf den Tauchgang verzichtet werden.

Ausreichend trinken und keine Verausgabung vor dem Tauchgang
Wer ausreichend trinkt, reduziert das Risiko einer Dekompressionskrankheit. Vor allem bei Hitze sollte einer Austrocknung entgegengewirkt werden. Auch lange Märsche und anstrengende Kletterpartien zum Ufer sollten vermieden werden.

Tauche immer mit Zweitautomat
Fällt der erste Atemregler aus oder gibt es andere Komplikationen kann ein Oktopus Leben retten.


Während des Tauchens

Rechtzeitiger Druckausgleich
Immer auf einen rechtzeitigen Druckausgleich achten. Zudem sollten Anfänger Dekompressionstauchgänge vermeiden und auch Profis sollten diese nur durchführen, wenn sie sich ihrer Sache absolut sicher sind.

Anstrengung und kaltes Wasser verkürzen Nullzeit
Wer sich stark anstrengt oder durch sehr kaltes Wasser schneller auskühlt, verkürzt seine Nullzeit und muss den Tauchgang schneller beenden oder Dekompressionsstopps durchführen.

Fische und Pflanzen in Ruhe lassen
Verantwortungsvolle Taucher schützen Flora und Fauna und fassen nichts an. Vor allem bei giftigen Fischen kann eine Berührung gefährlich werden.


Beim Auftauchen

3 Minuten auf 5 Meter
Fünf Meter unter der Wasseroberfläche sollte auch bei Nullzeittauchgängen ein dreiminütiger Sicherheitsstopp eingelegt werden.

Langsam auftauchen und atmen
Durch zu schnelles auftauchen besteht die Gefahr eines Barotraumas oder einer Dekompressionskrankheit. Außerdem muss beim Auftauchen immer normal weitergeatmet werden, andernfalls kann es zu einem Lungenriss kommen.

Immer nach oben schauen
Beim Auftauchen nach oben und möglichst landwärts gucken, um Schiffe und andere Hindernisse frühzeitig zu erkennen.